PROFILING - PROtecting citizens’ rights Fighting ILlicit profilING

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Mit den wachsenden Mengen an Daten, die jedeR BürgerIn täglich produziert, wächst das Interesse kommerzielle Unternehmen und staatlicher Behörden diese Daten zu speichern und auszuwerten, um Produkte und Marketing, Kriminalitätsverfolgung und -vermeidung, aber auch die Verteilung von Ressourcen  zu optimieren. Als Profiling wird das maschinell durchgeführte Sammeln von Daten und die darauf aufbauende Erstellung von Profilen von Individuen oder Gruppen aufgrund von bestimmter Korrelationen und Zusammenhänge bezeichnet. Auf Grundlage dieser Daten werden Vorhersagen über Vorlieben, Einstellung oder Verhalten getroffen. Auf der Basis der erstellten Profile treffen staatliche und private Akteure ggf. Entscheidungen und Handlungen werden abgeleitet. Es ist dabei kaum nachzuvollziehen, inwieweit dies Individuen in ihrem persönlichen Alltag betrifft. Mögliche Gefahren sind schlimmstenfalls Diskriminierung bestimmter Gruppen oder gar die Beeinflussung individueller Handlungsmöglichkeiten.

Das Forschungsprojekt PROFILING - PROtecting citizens’ rights Fighting ILlicit profilING hat zum Ziel das Phänomen Profiling  zu analysieren und die daraus entstehenden Risiken in Bezug auf die Bürger- und Persönlichkeitsrechte innerhalb der Europäischen Union zu ermitteln.  In der ersten Projektphase werden die technologischen Entwicklungen, Anwendungsfelder sowie die daraus entstehenden Risiken erarbeitet. Anschließend wird in einem zweiten Schritt das Bewusstsein und der Umgang mit den identifizierten Problemen der Datenschutzbehörden in den 27 Staaten der Europäischen Union und der Schweiz quantitativ untersucht. Schließlich umfasst der dritte Arbeitsschritt qualitative Feldforschung in Rumänien, Deutschland und Italien. Hierbei sollen exemplarisch in drei Anwendungsbereichen qualitative Detailanalysen der jeweiligen Risiken und der Umgang der betreffenden Akteure damit untersucht werden.

Über eine umfassenden Analyse der Ergebnisse werden Inputs für Workshops bereitgestellt, welche darauf zielen, beteiligte Akteure über die Risiken von Profiling aufzuklären und ein Bewusstsein darüber zu schaffen.

Folgende Punkte werden im Rahmen des Projekts erarbeitet:

  • Risiken, die mit extensiver Benutzung von Profiling verbunden sind
  • Problembewusstsein über Risiken von Profiling seitens der zuständigen Behörden der Mitgliedsstaaten und anderer Akteure
  • Maßnahmen, die gegen extensives Profiling und der damit verbundenen Auswirkungen auf Grundrechte in den EU Staaten existieren

 

Aktivitäten:

  • Hintergrundanalyse von Profiling und die Auswirkungen die Auswirkungen auf die Grundrechte
  • Eine Risikoabschätzung, basierend auf der Hintergrundanalyse
  • Entwicklung von Fragebögen, die an die nationalen Datenschutzbehörden der 27 EU Mitgliedsstaaten und die Schweiz verteilt werden, um die aktuelle europäische Gesetzeslage zu bewerten
  • Feldforschung in drei ausgewählten Staaten (Rumänien, Deutschland und Italien), um  Rechtsfragen in Bezug auf aktuelle Entwicklungen der Technologie zu erfassen, mit Fokus auf E-Commerce und Vorratsdatenspeicherung.

 

Laufzeit: November 2012-November 2014

Website: http://profiling-project.eu/